Münchner ruft Protestaktion ins Leben

"Mir blutet das Herz" so beginnt John Takacs der HALLO München gegenüber sein Interview am 24. Feb. diesen Jahres. Vier mehr als nur eindringliche Worte können die Gefühle des unweit vom Naturparadies an der Würm lebenden Naturliebhabers & Initiators der Protestaktion "Für den Erhalt des Würm-Ufers & gegen den Brückenbau" wohl besser nicht beschreiben.


Ein Kampf gegen Windmühlen für den Erhalt eines Naturparadieses?

Viele kommen aus Gräfelfing, manche extra aus der Stadt. Das war ein Geheimtipp.“ so der gebürtige Blumenauer gegenüber der Hallo München im Interview.  Mit seinen Freunden plant er eine entsprechende Online-Petition, 
sowie eine Unterschriftenaktion gegen die Brücke in der Heitmeiersiedlung.

Was ihn aber viel mehr ärgert: „Das ist eine riesige Steuergeldverschwendung, keine 400 Meter weiter am Ortseingang Pasing gibt es genau so eine Brücke.“
Zudem sei der Weg im Park so schmal, dass es schon jetzt Konflikte zwischen Spaziergängern und Radlern gebe. Stattdessen plädiert er dafür, 
die Unterführung an der Lochhamer Straße besser auszubauen und Schülerlotsen einzusetzen.

HIER gehts zum aktuellen TV Bericht vom 31.03.2021 -Abendnachrichten via München TV

Kurz-Vita von John Takacs


Der heute 41 jährige ist kein Unbekannter in München.  John T. ist ein Allroundtalent und widmet sich mit Leib & Seele seit vielen Jahren der Schauspielerei, Film- & Fotografie, ist wie bereits erwähnt ein Naturliebhaber mit viel Herz, sitzt wohl daher auch nicht gerne auf menschenbelebten Plätzen & mag es lieber etwas ruhiger in der Stille der Natur, in dieser er sich auch gerne inspirieren lässt für seine Gedichte, Kurzgeschichten & Drehbücher. Auf die Frage hin, ob er extrovertiert sei, antwortet John T. ZITAT "nur in Ausnahmefällen".  

Ich wünsche John für seinen Kampf um den Erhalt des Würm-Ufers viel Durchhaltevermögen & vor allen zahlreiche Unterstützer.

Jens Krumpholz (Onlineblogger)
Pasinger Onlinekurier

Persönliches FAZIT

So wie ich das sehe, ist dies ja leider Gottes ein altes abgesegnetes Projekt. Es stellt sich mir jedoch die mehr als berechtigte Frage, in welcher Kostenrelevanz die neue Brücke (meiner Kenntnis nach 380.000 Euro) zu einer Verbesserung der vorhandenen Möglichkeiten eigentlich steht? u.a. die verwahrloste Unterführung attraktiver & beleuchteter zu gestallten kann keinen großer Geldfaktor darstellen, das ginge sogar in Form eines "Sozialem Projektes" und sichere Wege im Sinne der STVO allem Voran für die dort Ortsansässigen Kinder - und Jugendliche auch nicht ! Wie ebenfalls bekannt mit den alten bereits vollkommen ZU RECHT ursprünglich argumentierten angesprochenen sinnvolleren Möglichkeiten (aus dem Hause des Gemeinderates Gräfelfing/-Die Grünen) könnte man das Problem was eigentlich keines darstellen müsste auch bestens im Sinne der Natur & Erholung vom Tisch bekommen. Für mich klingt das ganze Projekt (mit Verlaub) der "Naturverschandelung & Amtsschimmel-Bürokratie" nicht nur nach "Wasser in die Würm tragen" aus finanzieller Sicht sondern auch eines Schildbürger Revivals im 21. Jahrhundert. Ich werde mich daher von Herzen & als Grenzanwohner des genannten Areals der Initiative von John Tacasz mit dem vollkommen zu Recht betitelten Namen in der Facebook-Gruppe "Für den Erhalt des Würm-Ufers & Gegen den Brückenbau" sowie seiner bereits zahlreichen Mitstreiter/innen auf jeden Fall anschließen. Jens Krumpholz (Onlineblogger)



Kampf ums Paradies